Nicht selbstverständlich aber gut. Wenn wir wieder nur von der Mail-Box unterhalten werden und trotz Handy keiner da ist wo er gebraucht wird, dann ist das schon ein guter Gedanke: Dasein – wenn man gebraucht wird. Der Suchende kann finden und der Bedürftige kann Hilfe erfahren.
In Notfällen wollen wir uns darauf verlassen – wie bei Verabredungen auch. Termin und Treffpunkt: Ich bin da. Ja eben nicht – wir warten, weil ja soviel dazwischen kommen kann. Und wem hilft schon die Nachricht, dass sich jemand verspätet.
Als Christen sind wir da – weil Gott so heißt. Im Gespräch mit Mose klären sich Zusammenhänge und Gott betont: Ich bin da.  Ex 3,14
Faszinierend diese Gewissheit: Gott ist gegenwärtig. So wie die Luft dich umgibt und der Himmel sich über dir wölbt; so wie der Blutkreislauf dich am Leben hält und Geräusche dich umgeben. Und doch so anders:
Hörbereit – denn Worte sind das Mittel seiner Wahl. Weil er selber eine Welt durch die Macht seines Wortes geschaffen hat, hört er deinen Worten zu. Gott nimmt dich beim Wort – so oder so.
Als Christen wollen wir zuhören und wie Gott da sein. Gelingt uns nicht immer – aber ein gutes Ziel ist das doch auf jeden Fall.
Hoffnungsvoll – denn Gott ist unterwegs. Die Weltgeschichte ist kein Happening, sondern ein Weg zum Ziel. Gott ist da, der er immer mit dem Besten rechnet. Es könnte ja noch gut werden.
Als Christen sind wir nicht besser und wissen auch nicht immer eine Antwort. Aber wir haben Hoffnung. Gerade in aussichtslosen Lagen gibt es doch den nächsten Schritt zur wunderbaren Veränderung.
Gnädig – denn Gott kann viel ab. Er ist bereit zu zahlen und den Schrott der Geschichte aufzuräumen. Respektvoll lässt er Menschen vieles machen und ist doch da um zu helfen.
Als Gemeinde gehen wir gnädig miteinander um. Fehler sind kein Thema, und bei der Bewältigung sind wir hilfreich da.

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